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Performanceanalyse – Förderung von Verantwortlichkeit beim Lernen

Gepostet von Josh Cardoz am 22.07.2016 18:05:59

Präzise Messung des ROI beim L&D ist das „goldene Ei” unserer Branche. Es ist das, was alle wollen, aber noch niemandem gelungen ist zu erreichen. Das liegt unter anderem daran, dass Performance nicht alleine von Lernen abhängig ist (sondern wovon sonst noch?). Es ist deshalb auch äußerst schwierig, den Effekt von Lernen isoliert zu betrachten.

Gleichzeitig sind Organisationen, sei es intern oder extern, stets darauf aus zu zeigen, dass Ihre Methode die richtige ist. Wie finden wir also dieses goldene Ei, ohne die Gans, die es gelegt hat, zu zerstören?

Vielleicht liegt die Antwort weniger in dem, was wir tun, sondern darin wie wir denken.

Was ROI und Lernen betrifft, ist das, was Organisationen wirklich fehlt, eine Kultur der Verantwortlichkeit. Viel zu lange wurde Lernerfolg mit der Frage gemessen, „Wurde gelernt, was wir verlangen?”

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Stattdessen müssen wir das Gespräch umlenken: „Haben wir unseren Lernenden alles gegeben, was sie zum Erfolg brauchen?” Dies ist eine subtile Verschiebung der Botschaft, aber was die Verantwortlichkeit betrifft, hat sie das Potenzial, einen gewaltigen Unterschied zu machen. 

Verantwortlichkeit zu schaffen hat nichts damit zu tun, den Lernenden über die Schulter zu gucken, um sicherzustellen, dass Compliance-Anforderungen erfüllt werden. Alles, was Sie damit erreichen, sind Abschlussquoten und Teilnahmewerte. Doch wenn Sie Lernende für sich selbst verantwortlich machen, – das heißt, sie befähigen, die Richtung ihres Lernweges selbst zu bestimmen –wird die Performancemetrik der Organisation sofort zur Performancemetrik der Lernenden. Der Sinn und Zweck: Verantwortlichkeit zu einem gemeinsamen Ziel für Lernenden und die Organisation zu machen.

Darum ist für uns bei SwissVBS Verstärkung der Schlüssel, nicht nur vom Standpunkt des Lernens, sondern auch vom Standpunkt der Datensammlung und Performanceanalyse. Mit ECHO ist es uns gelungen, eine leistungsorientierte Lernlösung zu entwickeln, die Einblicke in Echtzeit bietet und Ihnen genau anzeigt, an welcher Stelle des Lernweges Ihre Lernenden sich befinden. Und das Beste daran? Es setzt die Lernende direkt auf den Fahrersitz. Sie werden sich so gut schlagen , wie sie selbst es wollen, da ihre Performance und ihr Lernen so eng miteinander verknüpft sind.

Denken Sie daran: Durch eine Fokussierung auf das Performanceziel (statt auf das Lernziel) haben der Lernende und die Organisation ein gemeinsames Ziel, und werden gleichermaßen in die Verantwortung genommen. Schließlich ist es allen Lernenden wichtig, ihren Job gut zu machen, statt einfach nur das Training gut zu absolvieren. Wenn wir den Lernenden geben, was sie brauchen, um ihren Job erfolgreich zu bewältigen, ist es ihnen gleich, ob wir es „Training” oder „Performanceunterstützung” nennen. Sie werden einfach froh sein, in ihrem Bereich erfolgreich sein zu können.

Hier ist ein Beispiel dafür, wie eine Verlagerung des Schwerpunkts der Verantwortlichkeit aussehen könnte:

Ein Service-Techniker ist an einem Donnerstag für eine Reparatur im Haus eines Kunden eingeplant. Das ist sein Performanceziel.

Bei einer typischen L&D-Lösung würde der Techniker auf einen zweitägigen Workshop geschickt werden, oder auf einen 5-stündigen eLearning-Kurs, der über Wochen (wenn nicht Monate) stattfindet, bevor er seine neuen Fähigkeiten überhaupt im Job einsetzen kann. Einem Schulungsleiter oder Manager gegenüber ist er dafür „verantwortlich”, am Ende des Workshops oder Kurses sein Know-how abrufbereit zu haben. Aber was nützt ihm das, wenn es an der Zeit ist, beim Kunden zu zeigen, was er kann?

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Jetzt vergleichen Sie das einmal mit einem Modell, bei dem es am Techniker liegt, sich nach eigenem Ermessen auf sein Performanceziel vorzubereiten und darauf hinzuarbeiten. Seine Organisation wird ihn ganz nach seinen Bedürfnissen unterstützen, aber letztendlich ist er sich selbst gegenüber dafür verantwortlich, die optimale Performance zu liefern. Das ist die Sichtweise, auf die unsere ECHO-Lernprogramme aufbauen – ein Lernen, bei dem Performance an erster Stelle steht.

So könnte eine Woche mit ECHO für einen Lernenden, der auf ein Performanceziel vorbereitet wird, aussehen. Die Spalte zur Rechten zeigt die Art von Daten, die eine Organisation während des Lernverlaufs zur Verbesserung der Förderung des Mitarbeiters aus ECHO abrufen kann.

  Lernender Organisation
Montag Schaut sich einige Microlearning-Module an (jedes nicht länger als zwei Min.), um sein Gedächtnis aufzufrischen: „Problembehebung beim RX90” und „Durchführung einer Vor-Ort-Reparatur” Legt fest, welches Modul für welchen Nutzer mehr Sinn macht und bestimmt Wege für zusätzliche Inhalte, basierend auf dem Lernbedürfnis (d.h. „Mehr Techniker scheinen Hilfe mit dem RX90-Modell zu benötigen, als mit unseren übrigen Produkte.”)
Dienstag Absolviert ein Quiz zu der durchzu-führenden Reparatur, um sein technisches Wissen zu dem Modell zu prüfen und aufzufrischen. Er besteht das Quiz mit ausreichendem Ergebnis, benötigt jedoch noch Hilfe zu bestimmten Aspekten der Reparatur.  Analysiert über gezielte Fragestellungen die Performance der Lernenden. Erkennt Wissenslücken und versucht sofort, diese zu füllen. 
Mittwoch Ein speziell auf ihn zugeschnittenes Quiz  wird dynamisch zusammengestellt, basierend auf den Ergebnissen vom Dienstag. Er absolviert das Quiz und schneidet diesmal viel besser ab.  Stellt dynamisch Quizzes zusammen, um  Lernbedarf zielgerichtet zu decken. Weiß auf einer höheren Ebene, wie jeder Mitarbeiter bei bestimmten, für die Performance erforderlichen Fähigkeiten/Kompetenzen/Wissen abschneidet. 
Donnerstag - Tag der Reparatur Bei der Durchführung der Reparatur vor Ort beim Kunden ruft er auf seinem Handy einen Modell-Bauplan auf. Er vergewissert sich anhand einer Checkliste, dass er das Protokoll zur Kundenzufriedenheit einhält. Versteht, welche Ressourcen für die Dauer der Arbeit relevant sind. Welche Ressourcen werden bevorzugt? Wonach suchen Lernende, um beim Kunden erfolgreich zu sein? 
Freitag Erkennt, dass er einen bestimmten Aspekt der Reparatur effizienter hätte durchführen können; konsultiert daraufhin ein kurzes Modul, das für die Reparatur relevant ist.  Die Organisation hat nun ein genaues und fokussiertes Bild davon, wie die Aufgabe von einem bestimmten Mitarbeiter vorbereitet, durchgeführt und nachbearbeitet wird. Die Organisation kann den Lernweg des Lernenden nun entsprechend optimieren, um ihn besser zu fördern.

Wenn Sie Ihre Lernkultur auf beiderseitige Verantwortlichkeit umstellen, macht es die Daten, die Sie aus dem Lernmoment erlangen können - ebenso wie den Performancemoment selbst - so viel wirkungsvoller. 

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie ECHO in der Hand Ihrer Leute aussehen würde, und welche leistungsfähigen Analysefunktionen wir Ihnen damit anbieten können, um einen Mehrwert für die Performanceziele Ihres Unternehmens zu schaffen.

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Themen: Performanceanalyse